Externer Datenschutzbeauftragter

Im ersten Schritt ist abzuklären, ob ihr Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten benötigt.
Nach Art. 37 Absatz 1 der DSGVO sind Unternehmen zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtet, die entweder aufgrund ihrer Kerntätigkeit ein besonderes Risiko in der Verarbeitung von personenbezogenen Daten haben oder wenn mindestens zehn Mitarbeiter ständig personenbezogene Daten verarbeiten.
Wichtig: Zu den zehn Mitarbeitern werden auch externe Dienstleister (wie z.B. Steuerberater, Leiharbeiter, Praktikanten oder Personaldienstleister) gezählt.

Ein Datenschutzbeauftragter kann seine sehr umfangreichen Aufgaben nur bei ausreichender Qualifikation erfüllen, die er stets durch Seminare und Weiterbildungen auf dem Laufenden halten muss.
Das Unternehmen muss dem internen Datenschutzbeauftragten Ressourcen zur Ausübung seiner Aufgaben einräumen, Interessenskonflikte aufgrund seiner Stellung vermeiden, umfängliche Einblicke in die firmeninternen Abläufe und Strukturen einräumen und den Sonderkündigungsschutz gemäß §§ 6 Abs. 4, 38 Abs. 2 BDSG n.F. gewähren.

Jedes Unternehmen muss abwägen, ob die Position des Datenschutzbeauftragten intern durch einen zu qualifizierenden Mitarbeiter besetzt wird oder ob – auch in Hinblick auf drohende Bußgelder, die möglichen Schadensersatzforderungen oder eine Präsenz in der Außenwirkung - die Aufgabe an einen Fachmann übertragen wird, der das Unternehmen berät und einen Fahrplan zur Umsetzung der geforderten gesetzlichen Vorgaben individuell erstellt.

Wir betreuen als externe Datenschutzbeauftragte Unternehmen aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen und Unternehmensgrößen.

Sehr gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.